Fachklinik für Physikalisch-Rehabilitative Medizin und Schmerzbehandlung
Orthopädie (AHB)
 

37242 Bad Sooden-Allendorf

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Sprunggelenkarthrose

von Dipl. Med. Andreas Wagner

Inhalt:
Sprunggelenkarthrose - Allgemeine Übersicht
Sprunggelenkarthrose - Diagnostik
Sprunggelenkarthrose - Therapie/Rehabilitation

Sprunggelenkarthrose: Allgemeine Übersicht:

Entscheidend für die Sprunggelenkarthrose (Arthrose des oberen Sprunggelenkes) sind Degenerationserscheinungen des Gelenkknorpels. Häufige Ursachen hierfür sind eine erhöhte mechanische Beanspruchung wie ein durchgemachter Knöchel- oder Gelenkbruch, Gelenkentzündungen, aber auch Fehlstellungen. Die Sprunggelenkarthrose hat in der Regel einen schleichenden chronischen Verlauf, welcher typischerweise mit einem Sprunggelenksschmerz unter Belastung beginnt. Ein begleitender Gelenkerguss oder die Schwellung sind dabei nicht selten. Als Funktion der Zeit nimmt die Schmerzintensität zu. Anfangs treten bei den ersten Schritten am Morgen oder nach einer Ruhephase sog. „Anlaufschmerzen“ auf. Die Umgebungsmuskulatur schwindet. Es kommt nachfolgend zur Gehbehinderung, auch mit Fehlbelastung von benachbarten Gelenken. Im fortgeschrittenen Stadium der Sprunggelenkarthrose bestehen Ruheschmerzen (auch Nachtschmerzen), ausgeprägte Beweglichkeitseinschränkung der Sprunggelenke bis hin zur totalen Gelenkversteifung.  

Sprunggelenkarthrose: Diagnostik

Neben der ausführlichen Erhebung der Vorgeschichte und einer gründlichen klinischen Untersuchung ist das wichtigste Diagnosemittel der Sprunggelenkarthrose das Röntgenbild in 2 Ebenen. Es zeigt dabei folgende typische Veränderungen: Gelenkspaltverschmächtigung, knöcherne Randanbauten im Gelenkbereich oder Zystenbildung.  

Sprunggelenkarthrose: Therapie, Rehabilitation

Therapeutisch stehen in der Anfangsphase die Reduktion von Überbelastungen, ein breites Spektrum physiotherapeutischer Maßnahmen, ggfs. die Körpergewichtsabnahme sowie die medikamentöse Therapie, z.B. mit nicht-steroidalen Antirheumatika im Vordergrund. Physiotherapeutisch bietet unsere Klinik spezielle fußgymnastische Behandlungen in Einzel- und Gruppentherapie (unter Einschluss der manuellen Medizin), Sprunggelenks-entlastende Bewegungsprogramme, z.B. im Wasser, und ein breites Spektrum physikalischer Ansätze (z.B. schmerzstillende/antientzündliche und abschwellende Strombehandlungen). Bei Notwendigkeit führen wir im Hause Injektionen (sog. Neuraltherapie) an den schmerzhaft funktionsgestörten Sprunggelenken durch. Orthopädietechnische Schuhzurichtungen (wie Puffer-Absatz oder Abrollhilfe) werden vor Ort realisiert.  

Sind die konservativen Therapiemöglichkeiten im fortgeschrittenen Stadium der Sprunggelenkarthrose erschöpft, so ist die operative Sanierung des Gelenkes ins Auge zu fassen. Entweder wird dabei versteifend operiert oder heute in zunehmendem Maße unter Mobilitätserhaltung über die Implantation eines Kunstgelenkes (betreffend das obere Sprunggelenk).

Auch im Anschluss an die eben genannten operativen Maßnahmen besteht zur Erreichung eines funktionellen Optimalergebnisses konservativ-rehabilitativer Weiterbetreuungsbedarf und wir stehen Ihnen dabei jederzeit gern mit unserem Know how zur Verfügung.  

Bei Sprunggelenkarthrose, allgemeinen Sprunggelenkproblemen oder auch nach Sprunggelenkoperationen können Sie gern Kontakt mit uns aufnehmen. 

Mit allen guten Wünschen für Ihre Gesundheit.

Ihr Dipl. Med. Andreas Wagner

Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin,
Chirotherapie, Sportmedizin und Naturheilverfahren
- Oberarzt der Orthopädischen Abteilung -

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Aktualisiert: Juni 2010

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